Warum Komfortlüftungen im MFH?

Im Mehrfamilienwohnhaus ist eine Komfortlüftung noch wichtiger als in einem Einfamilienhaus, da die Belegungsdichte im Mehrfamilienwohnhaus normalerweise höher ist.

 

Pro Bewohner einer Wohnung im Mehrfamilienwohnhaus steht meist eine geringere Fläche bzw. ein geringeres Luftvolumen als im Einfamilienhaus zur Verfügung.  Dadurch ist es in einer Wohnung noch öfter notwendig aktiv zu lüften als in einem Einfamilienhaus. Theoretisch alle 2 Stunden - auch in der Nacht.

 

Aufgrund der begrenzten Möglichkeiten der aktiven Fensterlüftung bei Abwesenheit (Arbeitszeit) bzw. in der Nacht  kommt es bei einer reinen Fensterlüftung häufig zu Schimmelschäden in Wohnungen. Um diese Schimmelschäden zu vermeiden und um jederzeit eine gesunde Raumluft zur Verfügung zu stellen ist eine mechanische Lüftung unabdingbar. Mit einer Wärmerückgewinnung können pro m² Nutzfläche ca. 25 kWh bzw. 2,5 Liter Heizöl pro Jahr eingespart werden.

 

Warum müssten wir eigentlich auch bei Abwesenheit lüften?

 

Wir hinterlassen im Bett, in den Handtüchern etc. Feuchtigkeit die langsam an die Luft abgegeben wird und weggelüftet werden muss um Schimmel zu verhindern. Zudem produzieren Pflanzen laufend Feuchtigkeit und alle Baustoffe bzw. Möbel geben Schadstoffe ab. Den typischen "muffigen" Geruch einer Wohnung nach längerer Abwesenheit hat wohl jeder schon mal erlebt. Mit einer Komfortlüftung wird auch bei Abwesenheit ein minimaler Luftwechsel gewährleistet und sie kommen immer in eine frisch gelüftete Wohnung.



Letzte Änderung: 27.05.2014

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