Zentral - Sanierung MFH Nenzing (Vbg)

 

Die MFH-Anlage in Nenzing (Alpenländische Heimstätte VBG) besteht aus 2 Mehrfamilienwohnhäusern mit jeweils 9 Wohnungen. Vor der Sanierung betrug der rechnerische Heizwärmebedarf 121 kWh/m²a. Nach der Sanierung im Jahre 2009 nur noch 11 kWh/m²a. Damit wurde der Heizwärmebedarf um den Faktor 10 verbessert. Der Anteil der Einsparung durch die Komfortlüftung beträgt ca. 16 kWh/m²a. Den wesentlichen Aspekt für die Komfortlüftung stellt jedoch die Verbesserung der Luftqualität dar.

 

Sanierung MFH Nenzing um den Faktor 10. Statt 121 kWh/m²a nur noch 11 kWh/m²a

 

Die Ansaugung der frischen Außenluft erfolgt über einen Ansaugturm. Anschließend wird die Luft ca. 10 m im Erdreich geführt, wodurch eine ausreichende Vorwärmung für einen trockenen Filter erreicht wird. Die zentrale Lüftungsanlage wurde im ehemaligen Tankraum untergebracht.

 

  

Ansaugturm für frische Außenluft und Lüftungszentrale

 

 

Jede Wohnung verfügt über eine eigene Zu- und Abluftleitung aus dem zentralen Technikraum. Größere Sammelleitungen waren aufgrund der Platzverhältnisse nicht möglich. Die Verteilung innerhalb der Wohnungen erfolgt, teils mit Wickelfalzrohren und teils mit Kunststoffschläuchen, in der abgehängten Decke im Vorraum.

 

Zentrale Luftverteilung im Keller und Luftverteilung innerhalb der Wohnung

 

 

Die Lufteinbringung in die Räume erfolgt mit Weitwurfdüsen. Die Überströmöffnungen wurden in die bestehenden Anschlagtüren eingefräst.

 

Weitwurfdüse für Zuluft im Wohnzimmer und Einfräsung der Überströmung in der vorhandenen Anschlagtür

 

Die Lüftungsanlage hat eine Visualisierung, in der Luftmengen und Druckverluste der Gesamtanlage einfach abgelesen werden können. Zusätzlich können die Luftmengen der einzelnen Wohnungen zentral kontrolliert und eingestellt werden.

 

Visualisierung Luftmenge und Druckverlust

 

 

 



Letzte Änderung: 02.09.2013

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