Schall

Schall ist eines der sensibelsten Themen für die Nutzer. Bei fachgerechter Ausführung wird eine Komfortlüftung im Normalbetrieb akustisch nicht wahrgenommen.

 

Die heutigen Geräte- und Schalldämpferkombinationen erlauben Schallwerte von Lüftungsanlagen von deutlich unter den in den 55 Qualitätskriterien geforderten maximal 23 Dezibel* für Schlafräume bzw. 25 Dezibel* für Wohnräume. Komfortlüftungen liegen damit unter dem für Wohnräume üblichen Schallpegel. Dennoch ist Schall eines der sensibelsten Themen für die Nutzer. Bei der Evaluierung von 92 Lüftungsanlagen im Jahre 2004 waren Schallbelästigungen der häufigste Kritikpunkt. In der Zwischenzeit haben sich aber sowohl Geräte- und Schalldämpfertechnik, als auch das Wissen der Planer und Installateure deutlich verbessert. Optimierte Anlagen erreichen heute Werte unter 20 Dezibel.

 

Grundsätzlich ergeben sich bei einer Komfortlüftung drei mögliche Schallbelastungen:

 

 

 

Abbildung: Mögliche Schallbelastungen


Vermeidung von Schall

Die Schallbelastung über die Luftleitung ist insbesondere durch ein leises Lüftungsgerät, geeignete Geräteschalldämpfer und strömungsgünstige Ventile zu beeinflussen. Der Schall aus dem Geräteraum wird vor allem durch ein leises Gerät und durch die entsprechende schwingungsdämpfende Aufhängung reduziert. Der Telefonieschall zwischen zwei Räumen wird durch entsprechende Leitungslängen oder Telefonieschalldämpfer eingeschränkt. Zu beachten ist, dass nach der ÖNORM auch für Schlafräume nur ein Schallpegel von 25 dB(A) gefordert wird. Wenn Sie Anspruch auf die in den 55 Qualitätskriterien angegebenen maximal 23 dB(A) haben möchten, müssen Sie das bei der Auftragsvergabe bereits fixieren. Hier helfen Ihnen die 16 Bestellkriterien, die Sie im Proficenter finden.

 

Zu beachten ist, dass beim Schall:

  • +3 dB deutlich wahrnehmbar sind
  • +10 dB doppelt so laut sind

 

* genau genommen dB(A) d.h. einem mit der Kurve A bewerteten Schallpegel



Letzte Änderung: 27.05.2014

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